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Die Ausgabe 4 (Dezember 2018) der KH-Aktuell ist online

Ausgabe Dezember 2018

Innungs-Fusion

Friseur-Innung Bottrop und Friseur-Innung Gelsenkirchen und Marl fusionieren zum 01.01.2019

Am 14. November 2019 haben die Friseur-Innung Bottrop und die Friseur-Innung Gelsenkirchen und Marl ihren Beschluss zur Fusion gefasst.

Die neue zusammengeschlossene Innung trägt den Namen Friseur-Innung Emscher-Lippe-West.

Herzlichen Glückwunsch!

2. Auszeichnung Hand.Werk.Frau.

Zukunft mit Fachfrauen

Sechs Handwerksbetriebe sichern ihre Zukunft mit Fachfrauen. Dazu wurden sie vom Gleichstellungsstaatssekretär Dr. Jan Heinisch bei der Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West ausgezeichnet.

Eine Initiative des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Emscher-Lippe

NRW-Gleichstellungsstaatsekretär Dr. Jan Heinisch ehrte am 21.03.2018 die folgenden sechs Betriebe aus Gelsenkirchen: Café Conditorei Albring-Rüdel, Café Pabst, Konditorei Sternemann GmbH, Johannes Droste GmbH, Ladenbau Adolf Rademacher GmbH und Rolf Lutz GmbH. Sie beschäftigen und bilden Frauen in bisher immer noch von Männern domi-nierten Handwerksberufen aus und bieten gute Arbeitsbedingungen für weibliche Fachkräfte.

Die frauenfreundlichen Betriebe erfüllen verschiedene Kriterien in den Bereichen Personal-gewinnung, -bindung und -entwicklung, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation, Unternehmens-kultur sowie Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Die Auszeichnung Hand.Werk.Frau Zukunft mit Fachfrauen wird vom Arbeitskreis Hand.Werk.Frau verliehen, der Anfang letzten Jahres vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe zusammen mit der Agentur für Arbeit Recklinghausen, den Kreishandwerker-schaften Emscher-Lippe-West, Herne und Castrop-Rauxel sowie Recklinghausen, der Handwerkskammer Münster, der Regionalagentur Emscher-Lippe-Region, Tischler NRW und der Vestische Innung des Kfz-Gewerbes gegründet wurde.

Das Ziel des Arbeitskreises ist eine Attraktivierung der Außendarstellung des Handwerks durch die Auszeichnung Hand.Werk.Frau Zukunft mit Fachfrauen, um mehr Frauen für das Handwerk zu gewinnen. In Emscher-Lippe ist der Nachholbedarf bei der wirtschaftlichen Er-neuerung und Entwicklung bekanntlich erheblich. Zudem erleben die Betriebe  bereits einen Rückgang von Bewerbungen aufgrund der demografischen Veränderungen. Allerdings hat sich im Handwerk bislang der Anteil von Frauen nicht wesentlich verbessert, was angesichts des Strukturwandels gerade in einer altindustriellen Region des Ruhrgebietes dringend not-wendig ist, da seine wirtschaftliche Bedeutung deutlich steigt.

Für die Auszeichnung können sich weitere frauenfreundliche Betriebe laufend beim Kompe-tenzzentrum Frau & Beruf bewerben oder sie können vorgeschlagen werden. Nehmen Sie Kontakt auf: Beate Molsich, 02305 92 150 27, competentia.molsich@zfbt.de

Die Kreishandwerkerschaft ist als Inkassodienstleister zugelassen

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West hat nun offiziell die Zulassung eigenständig als Inkassodienstleister tätig werden zu dürfen.


Ab sofort können Sie als Innungsmitglied ihre offenen, unstrittigen Forderungen der Rechtsabteilung der Kreishandwerkerschaft zur Einziehung übergeben. Wir erledigen das gerichtliche Mahnverfahren bis hin zur Zwangsvollstreckung, etwa durch Bestellung eines Gerichtsvollziehers, für Sie.


Für Fragen und zur Entgegennahme ihrer Einziehungsfälle steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Frau Sandra Rassenberg täglich in der Zeit von 8:00 bis 12.00 Uhr unter Tel 0209/97081-25 oder Mail rassenberg@kh-emscher-lippe.de zur Verfügung.


Wir empfehlen, vor unserer Einschaltung zweimal zu mahnen. In der zweiten Mahnung muss darauf hingewiesen werden, dass bei Nichtbegleichung der Forderungen die Daten an ein Inkasso-Unternehmen weitergegeben und dieses mit dem Forderungsmanagement beauftragt wird.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre offenen Forderungen durch uns eintreiben zu lassen, benötigen wir von Ihnen lediglich den bisherigen Schriftverkehr mit dem Schuldner (Kopien der Rechnungen und Mahnungen) sowie eine Unterzeichnete Vollmacht. Wir werden den Schuldner unter Setzung einer kurzen Frist nochmals anschreiben. Sollte dies erfolglos sein, werden wir für Sie das gerichtliche Mahnverfahren einleiten. Auf Sie kommen in erster Linie die Kosten des Verfahrens zu, die mit 22,50 € bei Einreichung des gerichtlichen Mahnbescheids beginnen. Hinzu kommt eine geringfügige Verwaltungsgebühr die nur im Falle eines Scheiterns des Verfahrens fällig wird.
Wir erlauben wir uns, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass zum 31.12.2017 Rechnungen aus dem Jahr 2014 gegen Unternehmen und Privatpersonen verjähren. Um drohende Forderungsverluste zu vermeiden, können Sie uns beauftragen, damit wir ein verjährungshemmendes/-unterbrechendes Mahnverfahren einleiten.

 

Die Vollmacht zur Erteilung eines Auftrages steht als Download im Mitgliederbereich zur Verfügung. Gerne können Sie dies aber auch bei Frau Sandra Rassenberg täglich in der Zeit von 8:00 bis 12.00 Uhr telefonisch unter 0209/97081-25 oder Mail rassenberg(a)kh-emscher-lippe.de anfordern.

Beschäftigung von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit

Wer darf legal beschäftigt werden?

Wie findet ein Betrieb dies heraus? – Neue WHKT-Handreichung für Personalentscheider/innen

Die bundesweit erste Gesamtübersicht der in Deutschland existierenden offiziellen Dokumente, die Bewerber mit ausländischem Pass Betrieben vorlegen können, hat der WHKT druckfrisch als Handreichung für Unternehmen aufgelegt.

In jedem Einzel-fall kann der Betrieb aus einem der 13 in der Handreichung aufgeführten Dokumenten entnehmen, ob die Bewerberin bzw. der Bewerber beschäftigt werden darf.

Diese neue WHKT-Information mit dem Titel »Erlaubnis zur Ausbildung und Arbeit – Informationen für Personalentscheider/innen« ist gleichermaßen für Handwerksorganisationen gedacht, die Menschen mit ausländischem Pass vor allem aus Nicht-EU-Staaten in Ausbildung vermitteln.

Die Handreichung vereinfacht das Thema und reduziert die Informationen auf das für Unternehmen Notwendige, um Rechtssicherheit zu schaffen.

Denn auf eine Lohnsteuerkarte, die ein Bewerber vorlegt, darf sich ein Ausbildungsbetrieb nicht verlassen.

Eine Lohnsteuerkarte bekommt jeder, unabhängig davon, ob er eine Arbeitserlaubnis besitzt.

Die Broschüre kann von interessierten Betrieben über ihre jeweilige Kammer bezogen werden. Die Broschüre ist außerdem unter

www.whkt.de/service/publikationen/ausbildung online als PDF abrufbar.

Die Handreichung ist im Rahmen des Projekts »Starthelfende Ausbildungsmanagement« entstanden, das seit Jahren auch gezielt Jugendliche mit Migrationshintergrund in Ausbildung und Praktika vermittelt.

Der kostenlose Beratungs- und Vermittlungsservice des Projektes »Starthelfende Ausbildungsmanagement« wird durch die Förderung aus Mitteln der EU und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen möglich. 

Unternehmerkarte Handwerk

Die Unternehmerkarte Handwerk ist für Sie als Innungsmitglied weiterhin kostenfrei.


Für alle Handwerksfachbetriebe in Deutschland, die in den Handwerksinnungen organisiert sind, erzielt die Unternehmerkarte Handwerk klare Vorteile durch den Abschluss bundesweiter Rahmenverträge mit namhaften Partnern.

Sie generiert Einkaufsvorteile, vereinfacht Beschaffungsprozesse und schafft Wettbewerbsvorteile für Handwerksbetriebe. Bei der Auswahl der Partner stehen sowohl die Qualität des Angebotes als auch die Zuverlässigkeit des Vertragspartners im Vordergrund.

Die Vorteile finden sich in verschiedenen Dienstleistungsbereichen der Partnerschaften wieder:

    Kommunikation
    Fuhrpark und Kfz-Zubehör
    Seminare und Weiterbildungen
    Büro und Betriebswirtschaft
    Branchensuche/Internet
    Finanzierung und Versicherung
    Berufsbekleidung
    Werkzeug und Betriebsausstattung
    Druck-Erzeugnisse, Banner, Schilder
    Werbemittel und Kundenpräsente
    Gesundheit
    Reisen
    EDV und Software
    Post

Überzeugen Sie sich selbst:

http://www.unternehmerkarte.de

Eine umfangreiche Informationsbroschüre finden Sie unter 

http://www.diekreishandwerkerschaften.de/fileadmin/userfiles/die_khs/Unternehmerkarte/UKH_INFOFOLDER_WEB1.pdf

 

 

Ausbildungsstart

 

 

Ausbildungsvertrag

Informationen zum Ausbildungsvertrag und dessen Eintragung in die Lehrlingsrolle finden Sie hier Lehrlingsrolle HWK Münster

 

Ausbildungsvertrag online: Lehrvertrag schnell und bequem ausfüllen

Direkter Link zum Ausfüllen des Online-Ausbildungsvertrages im Zuständigkeitsbereich der HWK Münster

Antrag Verlängerung bzw. Verkürzung der Ausbildungszeit

Hier erhalten Sie den Antrag Verlängerung bzw. Verkürzung der Ausbildungszeit als PDF-Datei.

Ausbildungsbotschafter

Quelle: www.hwk-muenster.de/de/hwk-ausbildungsbotschafter-authentisch-und-auf-augenhoehe-fuer-die-ausbildung-696

HWK-Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter: Au­then­tisch und auf Au­gen­hö­he für die Aus­bil­dung


Ausbildungsbotschafter und ihre Ausbilder mit Heinz Börding, Vorsitzender des HWK-Berufsbildungsausschusses (2.v.l.) und den Koordinatorinnen Heidi Bülow (l.) und Regina Girhards (4.v.l.).

01. Dezember 2017 | Neugier auf eine Ausbildung im Handwerk wecken – das beabsichtigten 86 Lehrlinge aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region, die in diesem Jahr als Ausbildungsbotschafter in Schulklassen gingen. In 220 Einsätzen berichteten sie von ihrem Weg in eine handwerkliche Ausbildung und die eigenen Erfahrungen im Wunschberuf. Authentisch und auf Augenhöhe erreichten sie dabei 4.700 Schülerinnen und Schüler von 51 allgemeinbildenden Schulen.

Für ihr Engagement wurden die jungen Botschafter und ihre Ausbildungsbetriebe von der Handwerkskammer (HWK) Münster in einer Feierstunde auf Haus Kump in Münster geehrt. „Ich finde es toll, dass Sie bereit waren, Ihre Begeisterung für das Handwerk in die Schulklassen zu bringen und die Jugendlichen damit anzustecken. Dieses Engagement ist vorbildlich“, lobte Heinz Börding, Vorsitzender des HWK-Berufsbildungsausschusses, die beteiligten Lehrlinge und Betriebe.
 
70 Handwerksunternehmen haben den Auszubildenden die Teilnahme an den Einsätzen ermöglicht, für die diese vorab von der Handwerkskammer geschult wurden. In den Klassen erklärten die Lehrlinge, was bei der Berufswahl wichtig ist und wie man Ausbildungsbetriebe findet. Sie gaben Tipps für die Bewerbung und zeigten die Aufstiegsperspektiven auf. Schließlich beantworteten sie praxisnah und jugendgerecht zahlreiche Fragen der Schüler rund um die Ausbildung im Handwerk. „Ich weiß, dass Sie mit Ihrer glaubwürdigen Art gut in den Klassen ankommen“, ist Heinz Börding überzeugt. Die Einsätze wurden von der Handwerkskammer koordiniert.
 
Die Ausbildungsbotschafter des Jahres 2017 kamen aus den Kreisen Borken (11 Lehrlinge), Coesfeld (15), Recklinghausen (6), Steinfurt (17) und Warendorf (16) und den Städten Gelsenkirchen (6), Bottrop (7) und Münster (8). Seit Anfang 2015 werben insgesamt 225 Ausbildungsbotschafter für die betriebliche Ausbildung im Handwerk.
 
Für die Handwerksunternehmen, die ihre besten Auszubildenden für die Schuleinsätze entsenden, lohnt sich das Engagement: Die Botschafter repräsentieren nicht nur ihren Beruf, sondern indirekt auch immer ihren Arbeitgeber. Außerdem fördern die Einsätze die Persönlichkeitsbildung der jungen Ausbildungsbotschafter. Weitere interessierte Betriebe und Auszubildende werden gesucht und können sich bei der HWK melden: Heidi Bülow, Telefon: 0251/ 705-1786.

Ausbildungsmesse

14. Oktober 2017 in Bottrop

Auch in diesem Jahr war die KH ELW wieder auf der Messe „Ausbildung + Studium“ in Bottrop vertreten, um ausbildungswillige Jugendliche und junge Erwachsene über eine berufliche Zukunft im Handwerk zu informieren.

Wir danken dem Messe-Team Mona Hinrichs, Andrea Weidemann, Simone Moldenhauer, Uwe Mialki, Alexander Stelmaszyk und Torben Lange für die aktive Umsetzung!

 

Jobbörse für die Bau-Branche

Die SOKA-Bau hat ihre bestehende Jobbörse weiterentwickelt und ist unter www.bau-stellen.de zu finden.

Imagekampagne

Was wäre das Leben ohne das Handwerk?" Diese Frage beantwortet seit dem 16. Januar 2010 ein außergewöhnlicher Werbespot zur Imagekampagne Handwerk. Dieser Film soll zeigen, wie unser Leben ohne die Leistung der rund fünf Millionen Handwerker aussähe: Unsere Zivilisation wäre ohne Handwerk undenkbar. Insbesondere soll er den jungen Menschen zeigen, dass dieser Wirtschaftszweig viel moderner ist als man glaubt und das Leben, das wir führen, erst ermöglicht. Das belegen auch handfeste Zahlen, wobei die beispielhaft aufgeführten Gewerke nur für die insgesamt 151  Ausbildungsberufe des Handwerks insgesamt stehen:

Werbemittelshop

Aktuelle Werbematerialien

 Die vielfältigen Plakate und Videos zur Imagekampagne sind unter www.handwerk.de zu finden. 

Werbemittel und "Give Aways" der Imagekampagne des Handwerks finden Sie hier ...  Werbemittelshop.

Das Handwerk: allgegenwärtig

Das Handwerk spielt in nahezu allen Lebensbereichen eine große Rolle, selbst in unseren tragischen und traurigen Momenten. In 840.000 Sterbefällen in jedem Jahr begleiten uns die Bestatter in Würde und schaffen einen pietätvollen Rahmen für die Beerdigung. Tischler (das meist bekannteste Handwerk) sorgen für die Särge und 20.000 Steinmetze fertigen kunstvoll jene Grabsteine, die an Verstorbene erinnern. 

Das wertvollste Gut: die eigene Gesundheit

Optiker, Hörgeräteakustiker und Orthopädietechniker. Hinter diesen Berufen stehen Menschen, die sich ihrer Verantwortung für das wertvollste Gut ihrer Kunden bewusst sind: ihrer Gesundheit. Rund 45.000 Optiker verschaffen ihren Kunden mit jährlich 34 Millionen Brillengläsern klare Sicht. Rund 10.500  Hörgeräteakustiker fertigen jährlich über drei Millionen Hörsysteme und mehr als 36.000 Mitarbeiter in der Orthopädietechnik helfen vielen Menschen mit Einlagen, Prothesen und weiteren Produkten, das tägliche Leben trotz Krankheit oder Behinderung zu meistern. 

Ohne Handwerk kein Dach über dem Kopf

In Deutschland gibt es rund 17,3 Millionen Wohngebäude, die natürlich alle mit der Hilfe von  Handwerkern gebaut wurden. Mehr als 35 handwerkliche Berufsbilder allein im Bereich Bau  und Ausbau vom Maurer über den Maler bis zum Dachdecker und Zimmerer - sorgen dafür,  dass neue Häuser gebaut werden. Somit steht fest: Ohne das Handwerk würden die mehr  als 81 Millionen Einwohner des Landes ohne ein warmes und trockenes Zuhause bleiben.